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Die Galerie, gegründet von ihrer Namensgeberin am 1. Juli 2008, versteht sich als eine Institution der unmittelbaren und zugleich verbindlichen Begegnung mit Bildender Kunst. Unmittelbar und verbindlich in dem Sinne, als dass die Kenntnis künstlerischen Ideenpotentials und Handwerklichkeit infolge einer engen Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, verbunden mit wissenschaftlichem Anspruch von Seiten der Galerieleitung, dem Besucher ermöglichen sollen, in eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Kunst zu treten.
Das Ausstellungskonzept der Galerie basiert auf dem Prinzip des Dialogs, indem Kunstwerke aus unterschiedlichen Stilepochen des 20. und 21. Jahrhunderts einander gegenübergestellt oder unterschiedliche Arbeitsweisen aus einer gemeinsamen Gegenwart miteinander konfrontiert werden, um das Wahrnehmungsspektrum des Publikums zu verfeinern und zu erweitern. Dieses Prinzip wird entweder im Rahmen einer Ausstellung oder in der Auswahl der aufeinander folgenden Präsentationen verfolgt. Parallelveranstaltungen im Kontext der jeweiligen Ausstellungen sollen den interdisziplinären Zusammenhang erschließen, in dem die Bildende Kunst steht und sich ihre gesellschaftlich-soziale Relevanz manifestiert. |
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